Mittwoch, 8. Juli 2015

[Rezension] Passagier 23 - Sebastian Fitzek

 
Titel: Passagier 23
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 432
Verlag: Droemer HC (30. Oktober 2014)
Genre: Psychothriller
Preis: 19,99 € (gebundene Version)
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Das Cover ist ensprechend der Thematik gut gestaltet und verschafft schon einmal einen ersten Eindruck, worum es in dem Buch geht. Ich für meinen Teil empfinde das Cover als ansprechend und schön. Das Metallic-Silber wirkt sehr edel aber auch etwas kalt.


Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm...


Nachdem ich bisher nur gutes über Fitzek gehört habe und schon einige E-books besitze, welche ich allerdins noch nicht gelesen habe, fiel mir praktisch im Internet ein kleines Schnäppchen in die Hände. "Passagier 23". Schon etliche Male bin ich in meiner Buchhandlung an dem Buch vorbeigelaufen bzw. besser gesagt ich bin immer wieder stehen geblieben.
So nun zur Geschichte:
Fitzek hat sich lange Gedanken über die Thematik des Verschwindens von Passagieren auf hoher See gemacht, wie er im Buch abschließend erläutert.
Fakt ist wirklich, dass bis heute viele Menschen einfach verschwinden und nie wieder auftauchen. Fitzek baut in diesen Fakt in seiner fiktiven Geschichte eine Situation ein, die so wohl nicht ganz so oft vorkommen sollte. Der verschwundene Passagier taucht wieder auf!
Verstört, stumm, vergewaltigt taucht das kleine Mädchen mit dem Teddybären seines seit 5 Jahren verstorbenen Sohnes in den Armen wieder auf.
Der Protagonist "Martin Schwartz" wird von einer alten, etwas verrückten Autorin im Ruhestand namens Gerlinde von dem Schiff "Sultan" angerufen, die ihm vom Teddy seines verstorbenen Sohns und dem Mädchen berichtet, woraufhin Schwartz sich sofort auf die Reise begibt.
Fitzek hat die Figuren alle wahnsinnig gut gestaltet, immer mit einem passenden, unerwarteten Spritzer Humor. So musste ich bei dem doch ziemlich aufregenden, spannenden und wendungsreichen Thriller auch häufig mal kichern. Besonders Gerlinde und sein Freund und Rechercheur "Diesel" sorgten bei mir für einige intensive Lacher.
Für mich war dieses Buch ein absoluter Erfolg. Ich liebe Psychothriller und habe diese verschlungen, doch nach einiger Zeit war für mich alles so vorhersehbar und langweilig. "Passagier 23" war mein erstes Buch nach einer kurzen Thrillerpause und überzeugte vollkommen. Ich liebe unerwartete Wendungen und diese waren in dem Buch mehr als einmal gegeben.

"Passagier 23" ist eine absolute Empfehlung. Ein ausergewöhnlicher Thriller mit einigen unerwarteten Wendepunkten und einem kleinen Happyend.
Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Eulen


Kommentare:

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  4. Hey Shelly!
    Ich dachte es lag an meinem Wurstfinger. Aber selbst nach acht mal klicken gelangte ich nicht zu der Rezi von Frostkuss (so heißt doch das erste der Reihe oder?), sondern zu dieser hier. 🙈

    LG Nicci Trallafitti ❤

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